Pisswerk

Ihr steht beim Sex auf das gelbe Nass? Aufs angepisst werden oder andere anzupissen? In Klamotten, Fetisch-Gear oder nackt?  Neben Natursekt auf nackter Haut steht ihr evtl. auf Pisse trinken? Oder euch erregt die Vorstellung, dass andere Körperöffnungen mit Pisse gefüllt werden? Was immer eure Fantasien in Bezug auf Natursekt sind, das Piss-Werk ist für euch da. Auf Veranstaltungen des Piss-Werks könnt ihr euren Piss-Fetisch unter Gleichgesinnten ausleben.  Werdet Mitglied z.B. in unserer Whatsapp- oder Romeo-Gruppe. Dort werden auch private Piss-Party Termine bekannt gegeben, während hier auf der Homepage nur Termine in Szene-Locations (Fetisch-Clubs, Saunas usw.) veröffentlicht werden.

Das Piss-Werk wird betreut von Peefun (Romeo, Gayroyal).

Alle Links und Kanäle findest Du unter https://allmylinks.com/piss-werk

 

Für alle, die sich noch unsicher sind und/oder noch ein paar Infos benötigen:

Piss-Fetisch

Piss-Fetisch ist vor allem unter den Begriffen Natursekt (abgekürzt NS, bitte nicht mit Nationalsozialismus verwechseln…), Watersport, Golden Shower, Golden-Waterfalls, Wet-Games, Pissing und Peeing  bekannt. Eingeweihte verwenden häufig einfach den Begriff „Gelb“, zurückzuführen auf den sogenannten „Hanky Code“ (siehe https://de.wikipedia.org/wiki/Hanky_Code). Hierbei steht ein gelbes Taschentuch für die sexuelle Vorliebe für Urin. Die Hosentasche, in der es getragen wird, gibt Aufschluss über die näheren Vorlieben hinsichtlich dieser Praktik, wobei die linke Gesäßtasche für den aktiven Urophilen steht („Urin spenden“), analog die rechte Gesäßtasche für den passiven Partner („Urin empfangen“). Statt eines gelben Taschentuchs werden heutzutage z.B. gelbe Armbänder getragen, wobei hier die Seite, auf der das Armband getragen wird, Aufschluss über aktiv oder passiv geben kann. Des Weiteren werden in der Szene gerne alle möglichen Fetisch-Outfits (z.B. Harness, Halsbänder, Chaps, Socken usw.) in den Farben Gelb getragen. Dabei sind in der Fetisch-Szene als Material für entsprechende Outfits insbesondere Latex oder Neopren beliebt.

Piss-Fetisch ist eine Spielart des „Dirty Sex“ (Schmutziger Sex). Unter „Dirty Sex“ versteht man sexuelle Handlungen mit Urin und Kot.

Die sexuelle Vorliebe für Urin wird in der Fachsprache Urophilie, auch Undinismus genannt (https://de.wikipedia.org/wiki/Urophilie). Dabei wird der Prozess des Urinierens oder der Urin selbst als erotisch und sexuell stimulierend erlebt. Auch Urophagie, der Lustgewinn durch orale Aufnahme von Urin kann damit verbunden sein.

Entsprechende Praktiken können von Menschen jeglichen Geschlechts ausgeübt werden. Die gesellschaftliche Akzeptanz der Praktik ist, wie bei anderen die Körperausscheidungen betreffenden Praktiken, eher gering. Entsprechend wenige Menschen outen sich als urophil, verlässliche wissenschaftliche Quellen zur statistischen Verteilung fehlen daher.

Aus medizinischer Sicht ist der Umgang mit frischem Urin von gesunden Menschen problemlos. Die geringe Bakterienkonzentration im Urin rührt von in der Harnröhre lebenden Bakterien her, diese Bakterien sind für gesunde Menschen in der Regel harmlos und nicht pathogen. Von Kontakt zu gelagertem Urin sollte wegen der rasch einsetzenden Verkeimung der Flüssigkeit dringend abgesehen werden. Es ist möglich, sich durch die Aufnahme von Urin eines kranken Menschen mit Krankheiten anzustecken. Ein besonderes Risiko bildet die Infektion mit Hepatitis A; dieses Virus wird bei der Aufnahme fremden Urins in höherer Konzentration übertragen. Sexuelle Praktiken mit Urin sind laut der Deutschen AIDS-Hilfe „unbedenklich, was HIV angeht (solange kein Blut im Spiel ist)“. Das AIDS-auslösende HI-Virus (HIV) „wurde zwar auch in Urin, Kot, Speichel, Schweiß und Tränenflüssigkeit nachgewiesen, jedoch nur in sehr geringer Menge, die für eine Ansteckung nicht ausreicht.“ Bei einer Blasenentzündung (Zystitis) besteht bei dieser Praktik akute Infektionsgefahr. Urin von kranken Menschen und solchen, die regelmäßig Medikamente einnehmen, sollte generell nicht konsumiert werden. Ein Gespräch mit einem Allgemeinarzt oder auch einem spezialisierten Urologen kann abklären, ob der Konsum des Urins eines Menschen, der bestimmte Krankheiten hat oder Medikamente nimmt, unbedenklich ist.

Urophilie und Urophagie per se sind keine BDSM-Praktiken. Urin hat aber im Kontext des BDSM – sofern es als Praktik zum Einsatz kommt – eine mehrschichtige Bedeutung. Der Sexualwissenschaftler Denson unterscheidet beispielsweise als Untergruppen der Urophilie auch den Urosadismus und den Uromasochismus. Allen Bedeutungen ist die Demonstration der Überlegenheit und/oder Kontrolle des dominanten Partners (Top) gegenüber dem kontrollierten Partner (Bottom) gemein. Dies reicht vom gegenseitigen expliziten Einverständnis (consensual) bis hin zum Erzwingen der Umsetzung als Sexualpraktik durch den dominanten Partner. Darüber hinaus bestehen verschiedene Zielsetzungen der Umsetzung von Sexualpraktiken mittels Urin:

  • Demütigung – die offensichtliche Demonstration der Unterlegenheit oder Hilflosigkeit des kontrollierten Partners.
  • Bestrafung – im klassischen Sinne einer Strafe.
  • Objektifizierung – der kontrollierte Partner wird auf die Funktion eines Gegenstandes (hier: das Urinal) reduziert.
  • Belohnung– im Sinne einer klassischen Belohnung, entweder weil der kontrollierte Partner dies als luststeigernde Praktik wahrnimmt oder weil der kontrollierte Partner die Möglichkeit erhält, etwas Persönliches (hier: den Urin) vom kontrollierenden Partner zu erhalten.
  • Kontrolle – die beim kontrollierten Partner herbeigeführte Harnverhaltung Kontrolle der Exkretiondurch den kontrollierenden Partner.

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